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Warum Last-Click allein selten reicht
Wenn der letzte Klick die Geschichte erzählt, bleiben Assistenzkanäle unsichtbar — mit Folgen für Budgetgespräche.
Last-Click bleibt in vielen Reports die Default-Ansicht, weil sie einfach zu erklären ist. Für Brand-Search oder Retargeting wirkt das oft schmeichelhaft: Der Abschluss landet dort, wo der Kaufimpuls ohnehin schon bestand.
Problematisch wird es, wenn Prospecting oder Content-Formate aus dem Media-Mix fallen, weil sie selten den letzten Touchpoint stellen. In Budgetrunden entsteht dann der Eindruck, „nur Paid Search funktioniert“ — obwohl der Pfad früher begann.
Ein pragmatischer Einstieg: Parallel zum Last-Click eine Assistenzsicht führen und mindestens ein Quartal lang dieselben Entscheidungen gegen beide Ansichten prüfen. Nicht um ein neues Modell zu feiern, sondern um Widersprüche sichtbar zu machen, bevor Budgets umgeschichtet werden.